
Website-Besucher, Kunden und Mitarbeiter stehen in unterschiedlichen Beziehungen zu einem Unternehmen. Entsprechend unterscheiden sich auch Zwecke, Datenarten und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung.
Website-Besucher
Beim Websitebesuch stehen technische Zugriffsdaten, Server-Logs, Cookies, eingebettete Dienste, Kontaktformulare und gegebenenfalls Analyse- oder Marketingfunktionen im Vordergrund.
Kunden
Bei Kunden werden zusätzlich Stammdaten, Vertragsdaten, Kommunikationsdaten, Rechnungs- und Zahlungsinformationen verarbeitet. Die Datenschutzinformation muss diese Geschäftsprozesse nachvollziehbar beschreiben.
Mitarbeiter
Im Beschäftigungskontext kommen Personalstammdaten, Entgeltabrechnung, Zeiterfassung, Bewerbungsdaten sowie organisatorische und gesetzliche Dokumentationspflichten hinzu. Diese Verarbeitung gehört nicht in die reine Website-Datenschutzerklärung.
Gemeinsamkeiten
Unabhängig von der Zielgruppe müssen die Informationen transparent erklären, wer verantwortlich ist, zu welchen Zwecken Daten verarbeitet werden, auf welcher Grundlage dies erfolgt, wie lange Daten gespeichert werden und welche Rechte Betroffene haben.
Fazit
Eine einzige universelle Datenschutzerklärung für alle Personengruppen ist häufig unübersichtlich. Getrennte, zielgruppengerechte Informationen schaffen mehr Transparenz.
Website technisch prüfen
Prüfen Sie Ihre Website auf datenschutzrelevante Dienste und ausgehende Verbindungen.
