
Eine Website-Datenschutzerklärung soll Besuchern verständlich erklären, was mit ihren personenbezogenen Daten geschieht. Welche Inhalte erforderlich sind, hängt von der konkreten Website ab.
1. Verantwortlicher und Kontaktdaten
Benennen Sie das verantwortliche Unternehmen beziehungsweise die verantwortliche Person und die notwendigen Kontaktmöglichkeiten.
2. Zwecke und Rechtsgrundlagen
Für die einzelnen Verarbeitungsvorgänge sollte erläutert werden, warum Daten verarbeitet werden und auf welcher Rechtsgrundlage dies erfolgt.
3. Empfänger und Dienstleister
Externe Anbieter, an die personenbezogene Daten übermittelt werden, müssen in die Betrachtung einbezogen werden.
4. Speicherdauer
Geben Sie an, wie lange Daten gespeichert werden oder nach welchen Kriterien die Dauer bestimmt wird.
5. Rechte betroffener Personen
Informieren Sie über Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und weitere einschlägige Rechte.
6. Widerruf von Einwilligungen
Werden Einwilligungen genutzt, muss erläutert werden, wie diese für die Zukunft widerrufen werden können.
7. Cookies und ähnliche Technologien
Beschreiben Sie eingesetzte Technologien, ihre Zwecke und – soweit erforderlich – die Einwilligungssteuerung.
8. Analyse-, Marketing- und eingebettete Dienste
Externe Dienste sollten entsprechend ihrer tatsächlichen Nutzung dargestellt werden.
9. Datensicherheit
Die Datenschutzerklärung kann transparent auf wesentliche technische und organisatorische Schutzmechanismen eingehen, ohne sicherheitskritische Details offenzulegen.
10. Aktualisierung
Datenschutzinformationen sollten bei Änderungen der Website, der eingesetzten Dienste oder der rechtlichen Rahmenbedingungen überprüft werden.
Fazit
Die beste Datenschutzerklärung ist diejenige, die zur tatsächlichen Website passt. Deshalb sollte vor der Texterstellung die technische Situation erfasst werden.
Website technisch prüfen
Prüfen Sie Ihre Website auf datenschutzrelevante Dienste und ausgehende Verbindungen.
