
Eine Datenschutzerklärung ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer Website. Eine allgemeine Vorlage kann Orientierung geben, muss aber immer an die tatsächlichen Datenverarbeitungen der jeweiligen Website angepasst werden.
Warum eine allgemeine Vorlage meist nicht genügt
Websites unterscheiden sich technisch erheblich. Plugins, eingebettete Inhalte, externe Schriften, Analysewerkzeuge, Karten, Videos, Formulare oder Shop-Funktionen können Verbindungen zu unterschiedlichen Anbietern herstellen. Diese Verarbeitungen müssen in der Datenschutzerklärung zutreffend beschrieben werden.
Welche Angaben typischerweise benötigt werden
- Verantwortlicher und Kontaktdaten
- Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
- Empfänger und eingesetzte Dienstleister
- Speicherdauer beziehungsweise Kriterien für deren Festlegung
- Rechte betroffener Personen
- Informationen zu Cookies, Local Storage und vergleichbaren Technologien
- Hinweise zu Drittlandübermittlungen, soweit relevant
Technik zuerst erfassen
Die Qualität einer Datenschutzerklärung hängt davon ab, ob die technisch tatsächlich eingesetzten Dienste bekannt sind. PrivacyAutomate setzt deshalb bei der Websiteanalyse an: Ausgehende Verbindungen und erkannte Dienste werden erfasst und anschließend den erforderlichen Datenschutzinformationen zugeordnet.
Fazit
Eine Vorlage ist sinnvoll, wenn sie als Struktur verstanden wird. Für eine belastbare Website-Datenschutzerklärung sollte jedoch geprüft werden, was die Website tatsächlich verarbeitet und an welche Anbieter Daten übertragen werden.
Website technisch prüfen
Prüfen Sie Ihre Website auf datenschutzrelevante Dienste und ausgehende Verbindungen.
